“Skandal! Frau schneidert Kleid!…

… es hat ewige Taschen, Täschen, Beutel, Säckchen, Sitz- und Kissen, bissi zu große und schiefe Röcke gedauert – und dann hat sie es tatsächlich getan!!! Sie hat DAS KLEID genäht!”

… für mich persönlich war das eine große News! Vor allem, weil die Frau (ich) so lange dachte, dass es noch das kleine bisschen mehr, die eine Tasche oder Hülle zusätzlich Übung braucht, um auf “anspruchsvolle” Kleidungsstücke überzuwechseln. Aber dann definiert man für sich “Anspruch” und stellt fest, dass man durchaus bei einem Freizeitdress mit einer schiefen Naht oder einem halb-perfekten Reißverschluss leben kann. Und BUMMM… plötzlich traut man (ich) sich (mich). Und dann wird’s auch noch gut!! Ja, vorne passen zwei Nähte nicht übereinander und die Ärmel sind etwas weit am Oberarm. ABER… das sieht ja auf dem Foto keiner und die Anspruchs-Definition erlaubt’s:

20130612-203332.jpg

Der Stoff wurde auf dem “Holländischen Stoffmarkt” erjagt (was wirklich nur was für geübte Nahkämpfer war! Stoffballen können in den Händen gieriger Frauen großen Schaden anrichten!) und nach dem Rezept des großartigen Labels ByHandLondon (ich erwähnte es einst, als ich mich noch nicht traute) zubereitet.

Nicht aber, ohne vorher auszuprobieren, wie es wohl gehen mag. Und so in etwa ging es:

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Ganz gut! Wobei zwischen Schulter und Brust zu viel Luft war… was ich dann zwar einfach abgenäht habe… wovon ich aber immer noch nicht weiß, ob das klug / richtig / vernünftig war. Denn wenn man die Arme ansetzt, dann kommt’s logischer Weise zu Stoff-Überschuss (deswegen zu viel Stoff am Oberarm). Frage mich, ob ich irgendwas am Brustumfang ändern muss (beim Schnittmuster, nicht bei mir), damit der Schnitt direkt hinhaut… immerhin besitze ich ja jetzt das “Burda – Nähen leicht gemacht” Buch. Was sehr unsexy, aber wahnsinnig hilfreich ist. Ich erstand auch just letzte Woche einen neuen, ganz und gar großartigen Stoff mit Ankern & Walen drauf (und anscheinend auch einige der letzten Meter… muharhar) an dem ich das alles noch mal sensibel üben werde.

Und weil man aus einem kleinen Anfang gerne auch eine GROSSE Fortsetzung machen kann, näht man (ich) sich aus dem Testkleid dann einfach noch einen (eeeetwas zu kurzen) roten Rock. Da:

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Für die Arbeit ist der nix – gebügelt ist er außerdem nicht. ABER es ist ein Rock – und zwar ein sehr schöner, wie ich finde! Den wird es in den nächsten Tagen auch noch mal in gelb und etwas länger geben!
(Wieso ich übrigens immer so nach unten schaue auf den Bildern – siehe hier auf SabineSibille-Instagram , weiß ich nicht… muss wohl beschlossen haben, dass das cool aussieht.)

Die Nachrichtenwelle geht übrigens weiter! Die nächste Schlagzeile könnte lauten: “Hysterie! Frau näht nun auch HOSEN!”

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2 thoughts on ““Skandal! Frau schneidert Kleid!…

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